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Aktuelles

Einsatzjahr 2018

08. Januar 2019

Ein arbeitsintensives Einsatzjahr 2018 ging am 31.12. zu Ende. Obwohl keine Großschadenslagen wie Hochwasser oder größere Unwetter vorlagen, mussten im vergangenen Jahr 136 Einsätze abgearbeitet werden. Klar erkennbarer Schwerpunkt in der Einsatzstatistik sind die technischen Hilfeleistungen (74 Einsätze) mit Schwerpunkteinsatzort die Autobahnen BAB A3 und BAB A93 (55 Einsätze!). Die sich um Regensburg verschärfende Verkehrssituation mit den häufigen Staus spiegelt sich hier deutlich wieder. Durch die günstige Lage von Pentling an der Autobahn und die Neubeplanung der Alarmierungsordnung im Rahmen der Integrierten Leitstellen hat sich das Einsatzgebiet auf der BAB A93 in Richtung München deutlich erweitert. Einsätze bis zum Autobahndreieck an der B15n sind keine Seltenheit mehr.

Unnötig sind die doch zahlreichen Fehlalarme von Brandmeldeanlagen, welche sich nicht positiv auf die Motivation der Einsatzmannschaft auswirken.

Trotz einer angespannten Personalsituation (58 Aktive Mitglieder), vor allem untertags, konnte auch Dank der Unterstützung des gemeindlichen Bauhofs bei allen Alarmierungen zuverlässig ausgerückt werden.

Größere Brände oder auch Schadensbilder innerhalb des gemeindlichen Ortsbereichs gab es nicht.

Durch Zuzug konnten ein paar neue Mitglieder gewonnen werden, welche bereits an ihrem vorherigen Wohnort aktiven Feuerwehrdienst geleistet haben: Ein Glücksgriff für eine Feuerwehr neue bereits ausgebildete Mitglieder zu finden!

Der Einsatzbereitschaft und der Belastung der sich unsere Mitglieder alleine schon durch ihre Einsatzbereitschaft aussetzen gebührt höchster Respekt und Anerkennung! Diesen Respekt vermissen wir bei vielen Einsätzen, insbesondere im Straßenverkehr häufig. Egoistische Aktionen Einzelner führen durch die Gefährdung der Einsatzkräfte dazu, dass im Zweifelsfall dann eben doch zur Vollsperrung anstatt einer Teilsperrung gegriffen werden muss.

Zwei neue Truppführer für die Feuerwehr Pentling

20. Dezember 2018

Zum bereits zweiten Mal nach der Umstellung der Feuerwehr-Grundausbildung nahmen zwei Teilnehmer der Feuerwehr Pentling am 24.11.2018 an der Abschlussprüfung der Modularen Truppausbildung, kurz MTA-A, an der Staatlichen Feuerwehrschule Regensburg teil.

Die Abschlussprüfung MTA-A stellt die letzte Stufe der Grundausbildung dar und beinhaltet bei Bestehen die erfolgreiche Qualifikation zum Truppführer.

Unter den kritischen Augen der als Prüfer eingesetzten Kreisbrandinspektoren und Kreisbrandmeister aus dem gesamten Landkreis Regensburg wurden sämtliche Aufgaben wie das Aufstellen der 4-teiligen Steckleiter mit anschließender Personenrettung, Brandbekämpfung inkl. Herstellen einer Wasserversorgung als auch die Absicherung nach einem Verkehrsunfall sowie der sichere Umgang mit Digitalfunk (MRT und HRT) Geräten problemlos gemeistert.

Die Feuerwehr Pentling gratuliert den neuen Truppführern Michael Spitzhirn (3.v.l.) und Benjamin Süß (4.v.l.) und wünscht ihnen für die Zukunft viel Erfolg im ab sofort erweiterten Aufgaben- und Verantwortungsbereich.

20 Jahre Audi Unfallforschung - Feuerwehr Pentling präsentiert Oslo Methode

27. November 2018

Am vergangenen Samstag (24.11.2018) feierte die AARU Audi Accident Research Uni ihr 20. Jubiläum. Die AARU ist kurz gesagt die Verkehrsunfallforschung des Automobilherstellers Audi und wurde vor 20 Jahren durch das Universitätsklinikum Regensburg (UKR) mit Unterstützung der AUDI AG und des Bayerischen Staatsministerium des Inneren ins Leben gerufen. Die Unfallforschung analysiert bayernweit Verkehrsunfälle an denen ein Auto der Marke Audi beteiligt sind. Die Mitarbeiter der AARU arbeiten hier eng mit den Polizeibehörden und Rettungsdienstorganisationen zusammen, die an dem entsprechenden Verkehrsunfall beteiligt waren und sprechen auch, nach deren Einverständnis, mit den am Unfall beteiligten Personen. So besteht das Team der AARU aus Technikern, Medizinern und Psychologen. Oberstes Ziel der Unfallforschung ist es, die allgemeine Verkehrssicherheit durch wissenschaftliche Erkenntnisse zu steigern und die Fahrzeugtechnologie weiter zu entwickeln.

Zum 20. Jubiläum gab es am Samstag ein Symposium am Uniklinikum in Regensburg. Viele spannende Vorträge zu den Themen Unfallforschung, Medizin/Rettung und Technik/Prävention gab es zu hören. Die Referentinnen und Referenten kamen dazu aus ganz Deutschland angereist. Professor. Dr. Michael Nerlich, Direktor der Klinik und Poliklinik für Unfallchirurgie am UKR, eröffnete die Veranstaltung. Als Gast geladen, war auch der Audi-DTM-Rennfahrer Mike Rockenfeller. Er hielt einen Vortrag zum Thema „Glück im Unglück: Minderung des Impacts auf den Fahrer bei Rennunfällen“. Kurz nach der Mittagspause gab es dann eine Live-Demonstration im Außenbereich des UKR. Die Freiwillige Feuerwehr Pentling führte die sogenannte „Oslo-Methode“ vor. Dies ist eine Form der mechanischen Rettung von eingeklemmten Personen aus Fahrzeugen mit Hilfe von Ketten. Sie wird oft angewandt, wenn Eingeklemmte nicht mehr mit herkömmlichen hydraulischen Geräte, wie zum Beispiel der Rettungsschere, des Spreizers oder Zylinders, aus ihrem Auto befreit werden können. Denn bei aktuellen Neufahrzeugen sind Materialien wie Carbon und Aluminium verbaut, bei denen ältere hydraulische Rettungssätze teilweise an ihre Grenzen stoßen. Bei älteren PKW hingegen ist meist herkömmlicher Stahl verbaut, der sich problemlos schneiden lässt. Bei der Oslo-Methode (Kettenzugmethode) werden Ketten an den A- und C-Säulen des verunfallten Autos befestigt und damit dann das Fahrzeug sozusagen „auseinander gezogen“, um die eingeklemmte Person zu befreien. Für die Vorführung am Samstag, stellte die AUDI AG dafür extra einen neuen Audi A6 Baujahr 2018 zur Verfügung. Er wurde davor einem Crashtest mit 64 km/h unterzogen. Bei solch einer Geschwindigkeit würde im Realeinsatz die Oslo-Methode zwar eher nicht zum Einsatz kommen, dennoch funktionierte die Vorführung der Feuerwehr Pentling hervorragend.

Pressebeiträge dazu:

TVA: https://www.tvaktuell.com/mediathek/video/probe-fuer-ernstfall-ff-pentling-uebt-an-uniklinik-oslo-methode/

Mittelbayerische Zeitung: https://www.mittelbayerische.de/region/regensburg-stadt-nachrichten/unfallforscher-tagen-in-regensburg-21179-art1722643.html

Artikel im Wochenblatt